Manuelle Medizin – Anwendungsgebiete
Entlastung für Schmerzpatienten
Wie keine andere Therapieform weist die Manuelle Medizin gerade bei der Behandlung chronischer Schmerzen gute bis sehr gute Wirkungen auf. Die meist durch intensive Pharmakotherapie, physikalische und invasive Therapie belasteten Schmerzpatienten sind besonders dankbar für schmerzfreie manuelle Zuwendung. Die Hauptindikation für die Manuelle Medizin sind Kopfschmerzformen, HWS- und LWS-Schmerzen, neuropathische Schmerzen sowie verschiedene dysfunktionelle Störungen.

Manuelle Medizin in der Orthopädie
Breites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten
60 % aller Absolventen der Zusatzausbildung Manuelle Medizin/Chirotherapie sind Orthopäden und Unfallchirurgen. Dieser Gruppe von Ärzten kommt eine besonders gewichtige Rolle in der Behandlung des Bewegungsorgans zu. Die Manuelle Medizin bietet für sie ein großes Spektrum von Interventionsmöglichkeiten.

Manuelle Medizin in der Allgemein Medizin
Wertvolle Werkzeuge für den Praxisalltag
Manuelle Medizin bietet Fachärzten für Allgemeinmedizin und Innere Medizin wertvolle Werkzeuge für den Praxisalltag. Mit gezielten diagnostischen und therapeutischen Techniken lassen sich funktionelle Störungen des Bewegungsapparates erkennen und effektiv behandeln. Typische Anwendungsgebiete sind Rückenschmerzen, Verspannungen, Gelenkblockaden und Stressbedingte Beschwerden.

Manuelle Medizin in der Kinderheilkunde
Manuelle Medizin wirkt angstvermeidend und gilt als freundlich zugewandte Therapieform.
Der ganzheitliche Blick auf die kleinen Patienten und ihr breites Spektrum von Zugriffsmöglichkeiten bei Funktionsstörungen am Bewegungsorgan in der Entwicklung machen die Manuelle Medizin besonders wirksam. Zu den wichtigsten Indikationen zählen: neuro-muskuläre und sensomotorische Entwicklungsstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Folgen von belastenden oder traumatischen Geburtsvorgängen sowie schmerzzuständen im Entwicklungsalter bei skeletto-muskulärer Dysbalance.

Manuelle Medizin in der HNO-Heilkunde
Zahlreiche Beschwerdebilder der oberen Halswirbelsäule können behandelt werden.
Störungen der HWS- und Kiefergelenke sowie der Muskulatur können eine ganze Reihe von HNOärztlichen Symptomen auslösen. Mit den Methoden der manuellen Diagnostik ist ihre anatomische Komplexität oft besser zu durchleuchten z. B. bei scheinbar paradoxen Schmerzlokalisationen und Funktionsstörungen wie Schwindelzustände, Tinnitus, Hörstörungen und Ohrenschmerzen, Schluckbeschwerden, Fremdkörpergefühl und Stimmstörungen sowie craniale Perfusionsstörungen.

Manuelle Medizin in der Sportmedizin
Funktionelle Denkweise des ManualMediziners ermöglicht neue Behandlungsformen bei Verletzungen und Überlastungsschäden.
Regelmäßiges körperliches Ausdauertraining gehört heute zum Fitnessprogramm vieler Menschen. Häufig treten aber neben den erwünschten Effekten Verletzungen und Überlastungsschäden auf. Der Manual-mediziner verfügt über sehr effiziente Behandlungstechniken für die oberen und unteren Extremitäten sowie für Wirbelsäule und Rumpf.

Fort- und Weiterbildungskurse für Ärzte und Physiotherapeuten
Wir bitten aus organisatorischen Gründen (Raumbelegung, Lehrerbesetzung) um eine frühzeitige Anmeldung.
Umbuchung bzw. Stornierung bis 4 Wochen vor Kursbeginn ist kostenlos möglich.