Aktuelles

18. Dezember 2025

Erfolgreiche Kommunikation für MWE-Dozenten:

Train-the-Trainer zum Neurolinguistischen Programmieren in Weimar

Über 80 Dozentinnen und Dozenten der MWE geben Ihr breites Fachwissen und ihre jahrelange Erfahrung in gut 150 Kursen jährlich an ihre Kursteilnehmer_innen weiter. So unterschiedlich die einzelnen Kursteilnehmer_innen sind, so unterschiedlich sind auch die Dozent_innen in ihrem didaktischen Stil und ihrer Persönlichkeit, was als große Bereicherung für das eigene Schaffen wahrgenommen wird. Nichtsdestotrotz gibt es ein übergeordnetes fachliches Lehrgebäude der MWE und ein didaktisches Konzept für die Vermittlung theoretischer und praktischer manualmedizinischer Fertigkeiten, welche regelmäßig in Kursen, didaktischen Workshops und in Visitationen vertieft und geübt werden. In diesem Jahr konnten 15 Lehrer der MWE den Intensivkurs „Neurolinguistisches Programmieren (NLP)“ in Weimar besuchen. Das Kommunikationsmodell NLP beschreibt den Weg einer Information von der objektiven Realität in die individuelle Wahrnehmung eines Individuums – jeder kennt das Phänomen unterschiedlicher Wahrnehmungen ein und derselben Situation durch verschiedene Individuen, was immer wieder zu unbefriedigenden Ergebnissen in der Kommunikation oder gar zu Konflikten führen kann. Zusammen mit den Kommunikationstrainern Petra und Ralf Dannemeyer erlernten die Teilnehmer_innen in vielen praktischen Beispielen, Rollenspielen und Übungen die Grundbegriffe der NLP und übertrugen diese auf ihr eigenes Schaffen als Dozent/in und Trainer/in für Manuelle Medizin. 

 

„Dein Problem“ – wie vermeintliche Probleme von Kursteilnehmer_innen und Dozent_innen mal aufgeblasen werden, mal in sich zusammenfallen, aber in jedem Fall einen erfolgreichen Kurs stören können, wurde anschaulich demonstriert

Im Bild: „Dein Problem“ – wie vermeintliche Probleme von Kursteilnehmer_innen und Dozent_innen mal aufgeblasen werden, mal in sich zusammenfallen, aber in jedem Fall einen erfolgreichen Kurs stören können, wurde anschaulich demonstriert. 

Wir lernten berüchtigte „Emo-Viren“ kennen (sie sind das Gegenteil von echten Viren: statt andere vor Ansteckung z.B. mit meiner schlechten Laune zu schützen, möchte ich sie am liebsten anstecken, was für die Gruppendynamik in einem Kurs sehr schädlich sein kann), diskutierten über die verschiedenen Formen des „Framings“ und wissen nun, warum es zwar keine Denkverbote, aber für einen Trainer durchaus „verbotene Fragen“ gibt. Strategien zum Umgang mit aufmerksamkeitssuchenden Teilnehmerinnen wurden genauso erarbeitet wie Möglichkeiten der Abgrenzung gegenüber besserwisserischen Teilnehmern, Techniken zum Einstieg in einen neuen Kurs helfen ab sofort gegen Lampenfieber beim Start und Techniken zum Abschluss einer ganzen Kurswoche sorgen für besonders zufriedene Kursteilnehmer. Dass die beiden Trainer, Petra und Ralf Dannemeyer, diese Techniken aus dem FF beherrschen und souverän einsetzen, demonstrierten sie immer wieder aufs Neue exzellent und sorgten so für große Motivation! (R. Seemann)